Parodontologie

Die Parodontologie nimmt mittlerweile einen Großteil der täglichen Arbeit in unser Praxis in Anspruch. Die Parodontitis ist heute eine Volkskrankheit. Dabei weiß man nicht seit gestern, dass die Erkrankung des Zahnhalteapparates nicht nur zu Zahnverlust führen kann, sondern auch Wirkung auf den gesamten Organismus haben kann. Gerade Patienten mit Herzerkrankungen, Rheuma, Diabetiker sind besonders gefährdet, wenn Sie an einer Parodontitis leiden. Oftmals bemerken die Patienten überhaupt nicht, dass Sie eine Erkrankung des Zahnhalteapparates haben, da in den meisten Fällen keinerlei klinische Symptome wie z. B. Schmerzen, Schwellung oder Zahnfleischbluten (besonders bei Rauchern) eruierbar sind. Durch unsere Dentalhygienekerin Luteha Schüßler sind wir in der Lage Sie absolut professionell zu behandeln und Ihre Zähne langfristig zu erhalten. Ihre Gesundheit beginnt im Mund!

Was versteht man unter Parodontologie ?

Unter Parodontologie versteht man die Behandlung des Zahnhalteapparates. Der Zahnhalteapparat verankert den Zahn fest im Kiefer. Er besteht aus der Alveole (dem Knochenfach, in dem der Zahn steckt), dem Zahnfleisch, dem Faserapparat, der den Zahn stabil hält und dem Wurzelzement.

Wann wird eine Parodontitis-Behandlung notwendig ?

Ist der Zahnhalteapparat entzündlich erkrankt, spricht man von einer Parodontitis. Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen. Sie wird durch Bakterien und der Entzündungsreaktion des Körpers verursacht. Durch diese chronische Entzündung kommt es zum Knochenabbau, was im fortgeschrittenen Stadium zum Zahnverlust führt. Um die Zerstörung des Knochens aufzuhalten und die Entzündung zu bekämpfen, muss eine Parodontose-Behandlung durchgeführt werden.

Wie lange dauert eine Parodontitis-Behandlung ?

Die Vorbehandlung erfolgt in 2-3 Sitzungen im Abstand von 1-2 Wochen. Die Parodontitis-Behandlung wird üblicherweise an zwei aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt, wobei jede Sitzung 30-60 Minuten dauert. Nach ca. 2 Wochen wird das Ergebnis noch einmal kontrolliert.

Gibt es Alternativen ?

Zu der Therapie gibt es keine Alternativen. Wird eine Parodontitis nicht behandelt, kommt es zum Fortschreiten der Erkrankung, was zum Zahnverlust führen kann.

Zahlt die Parodontitis-Behandlung meine Krankenkasse ?

Die Kosten der Parodontitis-Behandlung werden von der Krankenkasse übernommen. Dafür ist jedoch erforderlich, dass zuvor ein Antrag eingereicht wird und belegt werden kann, dass der Patient motiviert ist und die Notwendigkeit der Therapie einsieht. Daher fordert die Krankenkasse eine systematische Vorbehandlung. Die Kosten für die Vorbehandlung übernimmt die Krankenkasse nicht. Diese hat der Patient selbst zu tragen.